Lucyna Gaj
über ein neues Konzept des Klavierspiels
Um gut spielen zu können, muss die Klaviatur an die Hände AN-GE-PASST werden.

Klaviaturen G.L.C.F.

Diese sind die Zukunft des Klavierspiels.
Es handelt sich dabei um das Ersetzen eines Systems mit einer Klaviatur durch ein System mit mehreren Klaviaturen.
Dies betrifft ein System von auswechselbaren, individuellen Klaviaturen für Klaviere/Flügel, die das Spielen leistungsfähiger machen.
Warum ist eine Modifizierung der Klaviatur erforderlich
Standardklaviatur, mit der Klaviere und Flügel ausgestattet sind, wurde durch den Schöpfer des Flügels, Bartolomeo Cristofori, vom Cembalo vor gut 300 Jahren übernommen. Es ist unbekannt, wer und wann diese erfunden hat, sie ist jedoch mit ihren rund 1000 Jahren ziemlich alt.

Meiner Meinung nach soll die Klaviatur so modernisiert werden, dass sie mehreren Spielern dienen kann und auch Pianisten, deren Hände von einer idealen Gräße abweichen, relativ gleiche Bedingungen für die Aufführung eines schwierigen Repertoires bietet.

Die heutige Standardklaviatur besteht aus 88 Tasten, das heißt aus 52 weißen Tasten mit einer Breite von 22,5 mm sowie 36 schwarzen Tasten mit einer Breite von 11 mm. Abstände zwischen den weißen Tasten betragen 1 mm. Klaviatur, auf der Mozart spielte und komponierte, umfasste 61 Tasten, jene von Chopin schon 82 Tasten. In der letzten Zeit wurde für die Aufführung moderner Musik die Klaviatur bei manchen Flügeln auf 97 Tasten erweitert. 
Klaviatur ist ein Bestandteil des Instruments, auf dem die Hände eines Pianisten eine unheimliche akrobatische Gymnastik sowie eine schwere körperliche Arbeit während des Unterrichts wie auch später bei der professionellen Karriere über viele Jahre hinweg zu leisten haben.

Sie macht den Eindruck, universal zu sein und somit jedem Spieler gut zu entsprechen…
...leider trügt der Anschein oft.
Ideal ist diese Klaviatur auf einem höheren und dem höchsten Niveau des Klavierspielens nämlich nur für diejenigen, die (mindestens) eine sog. Dezime, das heißt 10 weiße Tasten, mühelos greifen können. Weniger ideal ist sie für diejenigen, die 9 weiße Tasten höchstens greifen. Und für diejenigen, die nur 8 weiße Tasten greifen, wid sie zum sprichwörtlichen Schmerzenslager.
Die Standardklaviatur ist eben nicht universal, sondern sie scheidet ganz im Gegenteil aus dem Spiel auf eienem höheren Niveau all diejenigen aus, für die sie ungeeignet ist.

Standardklaviatur

Ein Vergleich meiner Hand mit der Hand eines Konzertpianisten auf der Klaviatur eines Flügels mit der Breite der weißen Tasten von 22,5 mm

Klaviaturen G.L.C.F.

Prototyp einer Klaviatur G.L.C.F.-17 mit der Breite der weißen Tasten gleich 17 mm. Auf dieser Klaviatur greife ich eine Dezime.

Beispiel für das Spiel auf G.L.C.F.

Beispiel für das Spiel auf dem Prototyp einer auswechselbaren Klaviatur G.L.C.F.-17 mit der Breite der weißen Tassen von 17 mm.